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Die Reisegruppe



Blick auf den See Genezareth

„Auf den Spuren Jesu“ 
Pilger- und Studienreise in Israel 11.-22.10.2017

12 Tage unterwegs: auf den Spuren Jesu im Heiligen Land.

Mit dem Bus, zu Fuß, mit dem Boot.

Wanderungen am See Genezareth, „Where Jesus walked“, Hörprobe bei der Seepredigt – die Akustik stimmt, der weit entfernte Johannes hörte den bewussten Lesefehler bei dem Fischzug des Petrus.

Die Hotels: alle zentral und gut, direkt am Ufer, in Tel Aviv und am See Genezareth, 2 Minuten in Bethlehem von der Geburtskirche entfernt, in Jerusalem kaum 5 Minuten von Golgatha und dem Auferstehungsgrab entfernt. So mancher nutzte diese kurzen Strecken, um eine stille Zeit vor dem Frühstück ohne Besucherandrang zu erwischen: Hier ist es geschehen, was uns zum Heil dient.

Wir sprachen ab und zu vom Einkaufsfieber. Es ist wahr, so viel Wunderbares gab es zu erwerben in den vielen Läden des Shuks. Auch dazu gab es Zeit.

Und immer wieder Zeitfenster der Stille, Räume zum Schweigen und singendem Beten: bei der Tränenkapelle, im Gefängnis der Hahnenschreikirche, in unserem speziellen Obergemach auf dem Dach unseres Hotels in der Altstadt von Jerusalem, auf dem vorgelagerten Platz von Kapernaum am See, an der Taufstelle Jesu, in den Kapellen und Kirchen vom Berg der Seligpreisungen und St. Anna am Teich Bethesda.

Jesus war 40 Tage in der Wüste, wir verbrachten 4 Stunden dort im Wadi Quelt – und manche begegneten dort Gott in besonderer Weise.

Pilgerreise, Studienreise, Begegnungsreise  - wir kamen überreich beschenkt heim.


Ein paar persönliche Eindrücke haben wir von den Teilnehmern gesammelt. Wir haben sie „5-Zeiler“ genannt:

 

"Wie konnte ich wissen, dass man von dem Berg der Seligpreisungen einen herrlichen Blick auf den See Genezareth hat?
Oder wie kurz der Weg von der Taufstelle Jesu in die Wüste ist?
Beim Lesen der Bibel tauchen die Orte, an denen sich die Dinge in den Evangelium zugetragen haben, vor meinem inneren Auge auf.
Ich war dort.
Ich lese die Bibel heute anders; bewusster." 

"Israel, Auf den Spuren Jesu" Ein Traum wird wahr! Schon die Ausschreibung der Reise hatte genau meinem Wunsch entsprochen,
nachzuspüren, wo Jesus gelebt hat, dies im wahrsten Sinne des Wortes zu "begehen", gleichzeitig die Erkenntnisse der Archäologen zu hören
und Begegnungen mit Christen vor Ort zu erleben. Die Wanderungen am See Genezareth, die entsprechende Bibelstelle mit großer Liebe und Begeisterung vorgetragen und herausgefordert zu werden, wie meine Antwort heute aussehen wird, wenn Jesus mich anspricht....all das hat mich sehr berührt.
Das Reden Jesu habe ich auf so vielfältige Weise erleben dürfen, durch Predigt, Gruppenteilnehmer, Christen vor Ort, Orte wie Klagemauer, Yad Vashem, die Tauferneuerung, Bibelstellen, die mir so neu aufgingen, Lobpreis, Widersprüchlichkeiten usw... Danke Jesus, danke der großartigen Leitung.

Meine schönsten Erlebnisse waren zum einen die Wanderung in der Wüste, wo ich sehr an meine Grenzen gekommen bin und in der Stille bei Psalm 121 verweilt habe. Der Psalm hat mich genau räumlich als auch tröstlich, ermutigend angesprochen als wäre er dort für mich geschrieben worden. Er hat mir die Hilfe gegeben, die ich brauchte. Zum anderen habe ich in Jerusalem an der Klagemauer meine Klagen vor Gott bringen können und anschließend einen tiefen Frieden in mir gespürt.
Danke für alles Vorbereiten und Leiten im Heiligen Land.

Mit einer tollen Truppe hat die Reise nach Israel „Auf den Spuren Jesu“ wieder einiges Neues und vieles Gehörtes und Gesehenes in Erinnerung gebracht. Nazareth, Galiläa, Bethlehem, Totes Meer und last but not least Jerusalem zu sehen, war wieder ein Erlebnis der besonderen Art. Uns hat es sehr gut gefallen und es war wieder einmal viel zu kurz in diesem vielfältigem Land. 

Mich hat besonders das gute und geistliche Miteinander beeindruckt. Hier besonders, dass wir aus so verschiedenen Denominationen kamen.

Faszinierend war für mich die Begegnung im Wadi Kelt (das ist bestimmt falsch geschrieben) mit Gott. Die Ruhe und Kraft die ich hier aufnehmen konnte. Danke.

An der Stelle, an der ich mich befand, durfte ich einen kleinen Flusskrebs beobachten. Mitten in der Wüste. Toll.

Wadi Qelt
Die Wüste ist ein faszinierender Ort – auch die Wüste Israels, eine Steinwüste.
Einen halben Tag lang verbrachten wir im Wadi Qelt.
Im Wadi verlauft ein Bach, der einmal pro Stunde mit Wasser gespeist wird.
Jeder suchte sich einen geeigneten Ort, um Gott in der Stille zu begegnen.
Ich saß mit den Füßen im flachen Wasser und wartete. Irgendwann begann das Wasser zu sprudeln.
Die Erfrischung kommt, der Geist kommt. Gott ist treu.
„Es ist ein köstlich Ding, geduldig sein und auf die Hilfe des Herrn hoffen.“ Klagelieder 3,26

Die Stille bei der Wanderung in der Wüste mit der Möglichkeit der Meditation und gedanklichen Verbundenheit mit Jesus waren ein ganz besonderes Erlebnis.An biblischen Orten die jeweilige Geschichte,wie in der Bibel niedergeschrieben,zu hören, das Gesehene und Gehörte lebendig werden und war eine wertvolle Ergänzung der fachkundigen Führung und der interessanten Vorträge von Hartmut.

Die vielen Eindrücke während der Reise waren überwältigend! Trotz des straffen Zeitplans gab es immer wieder Lücken zum Reflektieren und Abschalten, um das Erlebte richtig verarbeiten zu können.
Am besten hat dies für mich bei dem Ausflug in die Wüste funktioniert. Bei der Wanderung auf der Wasserleitung merkte ich mit jedem Schritt, wie ich Abstand zum Alltag gewann und mich mehr auf mich, meine Gedanken und Gefühle konzentrieren konnte.
Als wir dann an der Talöffnung Halt machten und uns, jeder für sich, eine Zeitlang Ruhe gönnten, wurde mir deutlich, wie sehr mir solche "Ruheinseln" im Alltag fehlen. Einfach den Blick schweifen zu lassen, nachzudenken über wahrhaftig Gott und die Welt, und sich auf das Wesentliche zu besinnen. Diese Auszeiten möchte ich mir gezielter im Alltagsstress einbauen und sie mit Zeit für mich und Gott ausfüllen.

Die Kombination und das Zusammenspiel unserer beiden Reiseleiter Dietrich Sprenger und Hartmut Hahn fand ich großartig! Die biblischen Bezüge zu den jeweiligen Orten hat Dietrich in sehr guter und sehr lebendiger Art und Weise hergestellt; die Hintergrundinformationen über Land, Leute, Geschichte, Archäologie, … von Hartmut Hahn waren eine optimale Ergänzung dazu. Zwischendurch ein Prise Humor von beiden Reiseleitern haben die Tage noch veredelt.

„Das eine Highlight“ gab es für mich nicht, da es viele überwältigende Eindrücke gab. Besonders bewegend fand ich, die Gegend und die Orte zum Teil selbst erleben und erwandern zu können, an denen Jesus mit seinen Jüngern unterwegs war. Der Blick vom Berg Arbel auf den See Genezareth und weite Teile Galiläas bleibt mir unvergessen in Erinnerung. Ebenso die Begegnung mit Johnny Shahwan in Beit Jala: Wie seine Vision für das Haus der Begegnung (Beit Al Liga) Wirklichkeit geworden ist - trotz widriger Umstände – beeindruckt und begeistert mich! Es war eine bewegende Begegnung mit ihm!

Inspirierende Orte – wahrgenommen beim Verweilen in Kapernaum, während einer Wanderung im Wadi Qelt und im Gebet an der Klagemauer in Jerusalem.

Shalom! - Begegnungen mit einem palästinensischen Christen, einem jesusliebenden orthodoxen Rabbiner und unserem jüdischen Reiseleiter Hartmut Hahn rufen mich in die Fürbitte – für eine friedliche und kreative Zukunft im herausfordernden Miteinander der Völker- und Glaubensvielfalt in Israel.

Reisen bildet! - Das Zusammenspiel von geistlich-biblischen Impulsen mit historischen Fakten, einfühlsam verwoben durch Dietrich und unseren jüdischen Reiseleiter, nährte und bildete mich auf unterschiedlichsten Ebenen.

Aufarbeitung – ganz persönlich – nach dem Eintauchen in die Shoah, die Geschehnisse des Holocaust, angestoßen durch die Gedenkstätte Yad Vashem.

Erstaunlich – einige kleine Zeitfenster, nur für uns als Gruppe, in Kirchen zur Anbetung.

Lebendig! - Die Basargassen im arabischen Viertel von Jerusalem: Bei Tage der Inbegriff von Lebendigkeit, Farben und Gerüchen – bei Nacht leer und geheimnisvoll wie eine Kulisse eines Theaters zwischen den Aufführungen.

Am 3. Tag wieder zu Hause habe ich mir Baldrian Pillen gekauft weil mich die vielen intensiven Eindrücke dieser Reise bis weit in die Nächte beschäftigt u. um den Schlaf gebracht haben. 
Wie ihr unermüdlich mit Begeisterung uns mit Geschichten, eindringlichen Liedern und auch Witzchen das Leben Jesu so lebendig und nachdrücklich nah gebracht habt-- als wären wir dabei gewesen. 
Danke euch von Herzen.

 

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